re:publicast

Von der Macht digitaler Plattformen, über die Strategien des Neo-Faschismus, dem Verhältnis von Internet und Sexualität bis zur Zukunft unserer Anonymität im Netz. Im re:publicast spricht Host Jonas Ross mit den Menschen, die auf den Bühnen und Diskussionen der re:publica und mit ihrem alltäglichen Tun die Themen unserer Zeit verhandeln. Wir beleuchten Perspektiven auf unsere digitale Gesellschaft und unser analoges Zusammenleben. Wir stellen große Fragen und suchen neue Antworten im Allgemeinen, im Detail und im oft Übersehenen.

Wie schleichen sich 100 Jahre alte faschistische Schriften in unsere Social Media Timelines? Wie kann das Demokratieversprechen des Internets sich wieder besser erfüllen? Was ist Enshittification? Und was ist eigentlich ein Meme? In diesem Podcast beleuchten wir alle Aspekte unserer digitalen Gesellschaft, sprechen mit Expert*innen über ihre Perspektiven auf unser digitales Zusammenleben. Und wir fragen Menschen aus Wissenschaft und Kultur zu jenen gesellschaftlichen Themen, die analog und digital unsere Gesellschaft beeinflussen.

Von den Städten der Zukunft bis zu Tech-Monopolen, von Fragen der Gerechtigkeit bis zu den Nischenwelten des Internets. Das ist der re:publicast.

Ein Podcast der re:publica, produziert und moderiert von Jonas Ross.

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Neueste Episoden

Spezial -

Spezial - "Digitale Zivilgesellschaft" Teil 4: Wie funktioniert Big-Tech Lobbyismus, Joris Kanowski?

42m 50s

Lobbyismus ist Teil des demokratischen Prozesses – aber wie viel Macht haben Interessengruppen wirklich, und wie nachvollziehbar ist ihr Einfluss? In dieser Folge des re:publicast-Spezial spricht Markus Beckedahl mit Joris Kanowski über die Strategien der Big-Tech-Lobby in Berlin und Brüssel.

Joris Kanowski ist Senior Advisor Policy & Strategy im Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, das Markus Beckedahl 2025 gemeinsam mit Campact gegründet hat. Zuvor lobbyierte er selbst als Referent beim Bitkom zu digitalpolitischen Themen auf Bundesebene. Er hat Philosophie und Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin und der UC San Diego studiert.

Im Gespräch geht es darum, warum Ministerien zunehmend...

Empathie und Zusammenhalt: Hat die Moral einen schlechten Ruf, Anne Rabe?

Empathie und Zusammenhalt: Hat die Moral einen schlechten Ruf, Anne Rabe?

57m 29s

Haben wir aufgehört, das Wort „moralisch" als etwas Gutes zu verstehen? In dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit der Schriftstellerin Anne Raabe darüber, warum sie denkt, dass sich Politiker*innen heute kaum noch trauen, sich offen auf Moral zu berufen und was das über den Zustand unserer Demokratie verrät.

Anne Raabe ist Autorin preisgekrönter Theaterstücke, Drehbücher und Essays. Ihr Roman „Die Möglichkeit von Glück" über die Lebenswelt der Kinder der Wende wurde zum Bestseller. 2025 erschien ihr Essay „Das M-Wort – Gegen die Verachtung der Moral", in dem sie der Frage nachgeht, was in den letzten zehn Jahren...

Enshittification: Will there ever be a good internet again, Cory Doctorow?

Enshittification: Will there ever be a good internet again, Cory Doctorow?

45m 53s

Hast du das Gefühl, dass das Internet in weiten Teilen, nun ja, schlechter geworden ist? Dass Suchergebnisse weniger taugen, Feeds voller Dinge sind, die du nie sehen wolltest, und Geräte immer schneller ihren Zustand verschlechtern? Viele Menschen haben das Gefühl: Etwas verändert sich, man kann es aber kaum benennen. Cory Doctorow hat dafür einen Begriff geprägt: Enshittification. In dieser Folge des re:publicast spricht Host Jonas Ross mit ihm darüber, warum digitale Plattformen systematisch schlechter werden, wer daran verdient und vor allem: Warum das keine Naturgewalt ist, sondern eine Entscheidung.

Cory Doctorow ist Autor, Aktivist und Sonderberater der Electronic Frontier Foundation...

Politik & Medien: Was ist eigentlich

Politik & Medien: Was ist eigentlich "Öffentlichkeit", Julia Reuschenbach?

68m 48s

Wir sprechen ständig von „der Öffentlichkeit" – aber was ist das eigentlich? In dieser Folge des re:publicast geht Host Jonas Ross mit Julia Reuschenbach der Frage nach, wie öffentliche Meinung in Deutschland entsteht, wer sie prägt und warum Medien und Journalismus dabei eine so entscheidende, aber zunehmend schwierige Rolle spielen.

Julia Reuschenbach hat auf der re:publica 2026 in zwei Panels darüber diskutiert, welche Position Journalismus in der politischen Öffentlichkeit heute einnimmt – eine Frage, die drängender ist denn je: Laut dem Reuters Institute Digital News Report 2025 meidet mittlerweile rund ein Drittel der Deutschen aktiv Nachrichten, Tendenz steigend. Gleichzeitig versuchen...